01
BIA und Risikobewertung als ein Arbeitsgang (Klausel 8.2)
Die Norm verlangt beides als Fundament: Auswirkungen verstehen und Continuity-Risiken bewerten. Sie führen die BIA prozess-, service- oder assetbezogen durch, bewerten Risiken am selben Objekt und definieren RTO, RPO, MTPD und MBCO pro Prozess. Register und Objekte sind dieselben wie im ISMS, nichts wird doppelt erfasst.
02
Strategien mit begründeter Auswahl (Klausel 8.3)
Aus den BIA-Ergebnissen entstehen Continuity-Anforderungen, aus denen Sie Strategien und Lösungen ableiten. Jede Option dokumentiert Kosten, Machbarkeit und Ressourcenbedarf, denn die Norm verlangt eine begründete Auswahl, nicht nur ein Ergebnis.
03
Pläne und Verfahren für den Ernstfall (Klausel 8.4)
BC-Pläne erfassen Rollen, Aktivierung, Kommunikation und Entscheidungsbefugnisse. Versionierung, Freigabe, Verteilung und Bestätigung laufen im selben Workflow wie bei Richtlinien. So kennt jede Rolle ihren Teil, bevor sie ihn braucht.
04
Pläne sind nur so viel wert wie die letzte Übung (Klausel 8.5)
Die Norm verlangt ein fortlaufendes Übungsprogramm mit definierten Zielen, vom Tabletop-Walkthrough über den funktionalen Test bis zur Großübung. Befunde und Folgemaßnahmen dokumentieren Sie direkt am getesteten Plan; die Übungshistorie ist im Audit lückenlos nachweisbar.
05
Leistungsbewertung und Management-Review (Klauseln 9.1 bis 9.3)
Kennzahlen, internes Audit und Management-Review sind in der Norm eigene Pflichten. KaitoSec führt Übungsergebnisse, Vorfälle und Review-Beschlüsse an einem Ort zusammen; jede Verbesserung bleibt auf ihren Auslöser zurückführbar.