NIS2
Risikomanagement und Meldepflichten
NIS2 verlangt Maßnahmen nach Stand der Technik, Meldeprozesse mit kurzen Fristen und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung. Die Umsetzung muss belegbar sein, nicht nur behauptet.
KRITIS · Energie
KaitoSec führt Informationssicherheit, Business Continuity und Datenschutz für Energieversorger in einem Datenmodell zusammen. Sie arbeiten nach ISO 27001 oder BSI IT-Grundschutz, binden die OT-Landschaft über Integrationen an und erzeugen die Nachweisunterlagen nach § 39 BSIG aus dem laufenden Betrieb.
Auf einen Blick
Die Lage
Jedes Regelwerk für sich ist machbar. Teuer wird die Doppelpflege: dieselben Anlagen, Prozesse und Risiken, viermal dokumentiert und viermal aktuell zu halten.
NIS2
NIS2 verlangt Maßnahmen nach Stand der Technik, Meldeprozesse mit kurzen Fristen und persönliche Verantwortung der Geschäftsleitung. Die Umsetzung muss belegbar sein, nicht nur behauptet.
§ 31, § 39 BSIG
Betreiber kritischer Anlagen müssen Systeme zur Angriffserkennung betreiben, die Betriebsparameter kontinuierlich und automatisch auswerten, und das alle drei Jahre durch Sicherheitsaudits, Prüfungen oder Zertifizierungen belegen. Verlangt sind aktuelle Unterlagen, keine Momentaufnahme aus der Woche vor dem Termin.
§ 11 EnWG
Für Netzbetreiber verlangt der IT-Sicherheitskatalog der Bundesnetzagentur ein zertifiziertes ISMS auf Basis ISO 27001. Der Standard-Weg ist damit oft gesetzt, die NIS2-Pflichten kommen obendrauf.
Betrieb
Versorgungssicherheit verlangt Kontinuität: Backup-Management, Krisenorganisation und Wiederanlauf gehören zu den NIS2-Mindestmaßnahmen und zur Prüfungserwartung. Ein Zertifikat hält keinen Betrieb aufrecht.
Der Unterschied
Sie pflegen jede Anforderung, jedes Zielobjekt und jedes Risiko einmal. KaitoSec mappt sie auf NIS2, ISO 27001, BSI IT-Grundschutz und den KRITIS-Nachweis. Der regulatorische Ballast sinkt, weil Überschneidungen zusammenfallen statt sich zu addieren.
IT und OT
Netzleittechnik, Stationen und Fernwirktechnik tragen denselben Schutzbedarf wie jede Serverlandschaft. KaitoSec bildet beides in einem Strukturmodell ab.
Leitstellen, Stationen, Fernwirktechnik und Fachverfahren stehen als Zielobjekte im Modell, mit Verantwortlichen, Schutzbedarf und Abhängigkeiten zwischen IT und OT.
Der Schutzbedarf wird am Prozess festgestellt und vererbt sich über Abhängigkeiten auf Anlagen und Systeme. Die Bewertung bleibt konsistent, auch wenn sich die Landschaft ändert.
Anbindungen an EDR- und XDR-Systeme liefern Bestands- und Zustandsdaten in die Plattform. Was Ihre Systeme längst wissen, tippt niemand mehr ab.
Resilienz
NIS2 zählt Kontinuität ausdrücklich zu den Mindestmaßnahmen: Backup-Management, Krisenmanagement, Wiederanlauf. Bei KaitoSec ist das BCMS Teil desselben Systems, nicht ein zweites Werkzeug.
Die Business-Impact-Analyse nutzt dieselben Prozesse und Anlagen wie das ISMS. Wiederanlaufzeiten und Abhängigkeiten stehen am Objekt, nicht im Anhang eines Dokuments.
Notfall- und Wiederanlaufpläne referenzieren die Zielobjekte direkt. Ändert sich eine Anlage, sehen Sie den Plan, der veraltet ist.
Übungen werden geplant, durchgeführt und dokumentiert. Feststellungen fließen als Maßnahmen zurück ins Managementsystem und sind beim nächsten Nachweis belegbar.
Erhebung
Energieversorger verteilen Verantwortung über Gesellschaften: Netz, Erzeugung, Vertrieb, Beteiligungen. KaitoSec holt die Information dort ab, wo sie liegt.
Fachverantwortliche beantworten Fragen im geführten Interview. Die Antworten landen strukturiert an Anforderung und Zielobjekt, nicht als Freitext im Postfach.
Aufgaben erreichen Verantwortliche als zugewiesene Arbeitsobjekte mit Frist und Kontext. Rückmeldung und Nachweis kommen dokumentiert ins Managementsystem zurück.
Wiedervorlagen und Reviews halten Angaben aktuell. Die Erhebung ist keine Jahresaktion vor dem Prüftermin, sondern Routine im Betrieb.
Integration
KaitoSec verbindet die Systeme, die Sie bereits betreiben, und wird zur zentralen Schicht über der Governance-, Continuity- und Datenschutzarbeit.
Ihre lokalen KI-Systeme greifen über den MCP-Server auf Ihre Daten zu: eigene Dashboards, Auswertungen, Patch-Prioritäten. Sie sehen schnell, welche Systeme Sie patchen müssen, und die Daten bleiben bei Ihnen.
Bestandssysteme mit API-Schnittstelle binden Sie selbst an oder gemeinsam mit uns. Einmal angebunden, liefern sie kontinuierlich statt per manuellem Export.
Sicherheitswerkzeuge melden Status und Befunde direkt ins Managementsystem. Controls werden gegen den Ist-Zustand geprüft statt gegen die letzte Selbstauskunft.
Souveränität
Für KRITIS-Betreiber ist der Betriebsort keine Fußnote. Sie entscheiden, wo das System läuft und wer Zugriff hat.
Der Betrieb läuft souverän in Deutschland. Keine Abhängigkeit von Rechtsräumen, die Ihr Prüfer hinterfragt.
Auf Wunsch läuft KaitoSec in Ihrer eigenen Infrastruktur, hinter Ihrer Netzgrenze und unter Ihrer Betriebsführung.
Jede Änderung und jede Freigabe ist am Objekt dokumentiert. Sie sehen jederzeit, wer was entschieden hat und warum.
FAQ
Bringen Sie Ihren Standard, Ihre OT-Landschaft und den nächsten Prüftermin mit. Wir zeigen am konkreten Fall, wie das Datenmodell die Doppelpflege beendet.