01
Grundschutz und NIS2 ohne zweites System
Dratas Katalog aus mehr als 30 Frameworks deckt SOC 2, ISO 27001, DSGVO, NIS2 und TISAX ab, aber BSI IT-Grundschutz gehört weder zur aktuellen Liste der vorgefertigten Frameworks noch existiert dafür eine eigene Seite. KaitoSec führt die Grundschutz-Bausteine nativ und bildet sie im selben Maßnahmenkatalog auf ISO 27001 und NIS2 ab. Behörden von Bund und Ländern und ihre Lieferanten würden diesen Teil sonst außerhalb von Drata erledigen und einen zweiten Bestand pflegen.
02
Bereitstellung dort, wo Ihre Daten bleiben müssen
Drata läuft ausschließlich in der Cloud, und die eigene DSGVO-Seite nennt eine Single-Tenant-SaaS-Datenbank ohne veröffentlichte EU-Hosting-Region. Die Vertriebspartnerschaft mit Exclusive Networks seit Oktober 2025 verschafft DACH-Resellern Zugang zum Produkt, keine deutsche Gesellschaft und kein lokales Hosting. KaitoSec bietet On-Premise im Enterprise-Tarif für Organisationen, deren IT-Sicherheitsrichtlinie Sicherheitsdaten in der eigenen Infrastruktur verlangt.
03
ISO 22301 als betriebenes System, nicht als Partner-Zusatz
In Dratas eigenem Framework-Katalog fehlt ISO 22301; erreichbar ist es nur über den individuellen Framework-Aufbau eines Servicepartners, anders als bei Vanta, das ISO 22301 seit 2026 nativ führt. KaitoSec betreibt ein vollständiges BCMS nach ISO 22301 im eigenen Datenmodell: Business Impact Analyse, Wiederanlaufstrategien, Übungen und deren Feststellungen, verknüpft mit denselben Assets und Risiken wie das ISMS.
04
Vier Managementsysteme auf einem Datenmodell statt eines Framework-Zählers
Drata wirbt mit Breite: mehr als 30 vorgefertigte Frameworks plus ein Custom-Framework-Baukasten, jedes ein eigener Satz zugeordneter Maßnahmen. KaitoSec betreibt ISMS, BCMS, DSMS und AIMS als Managementsysteme, die sich Assets, Risiken und Maßnahmen teilen, sodass ein kritisches Asset Maßnahmenauswahl und Wiederanlaufplanung zugleich speist und ein Management-Review alle vier abdeckt. Ein Framework im Katalog ist nicht dasselbe wie ein Managementsystem, das den PDCA-Zyklus dahinter tatsächlich betreibt.
05
Ein Preis, den Sie vor dem ersten Gespräch budgetieren können
Drata veröffentlicht keine Preise; jeder Abschluss wird nach der Demo für einen bestimmten Scope kalkuliert. Drittanbieter-Beschaffungsdaten (etwa Vendr) verorten typische Jahresverträge in einer breiten Spanne, häufig zwischen rund 10.000 und über 50.000 US-Dollar, teils mit separat berichteten Framework- und Implementierungsgebühren obendrauf – diese Zahlen sind Anhaltspunkte Dritter, kein Wort von Drata selbst. KaitoSec veröffentlicht Listenpreise je Nutzer unterhalb des Enterprise-Tarifs und weist Beratung als eigene Position aus, sodass die Beschaffung die Gesamtsumme vor dem ersten Gespräch modellieren kann.