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Grundlagen

BSI IT-Grundschutz: Methode, Standards und Kompendium auseinanderhalten

Die Standards erklären das Vorgehen, das Kompendium liefert Anforderungen für typische Zielobjekte. Erst die Modellierung verbindet beides.

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8 Minuten Lesezeit · Fachlicher Stand 21.07.2026

IT-Grundschutz ist ein vollständiger Sicherheitsprozess

BSI-Standard 200-1 beschreibt die allgemeinen Anforderungen an ein ISMS. Standard 200-2 konkretisiert, wie ein Informationssicherheitsprozess mit IT-Grundschutz aufgebaut wird. Standard 200-3 ergänzt die Risikoanalyse, Standard 200-4 das Business Continuity Management.

Das IT-Grundschutz-Kompendium enthält Bausteine für typische Prozesse, Anwendungen, Systeme, Netze und Infrastrukturen. Diese Bausteine werden nicht pauschal übernommen, sondern anhand des eigenen Informationsverbunds modelliert.

Die Methode reduziert wiederkehrende Analysearbeit

Für typische Zielobjekte sind Gefährdungslage und Anforderungen bereits strukturiert. Die Organisation muss trotzdem prüfen, ob der betrachtete Verbund besondere Risiken, Einsatzbedingungen oder erhöhten Schutzbedarf aufweist.

  • Informationsverbund und Geltungsbereich festlegen
  • Geschäftsprozesse, Informationen, Anwendungen und Technik erfassen
  • Schutzbedarf bestimmen und Abhängigkeiten berücksichtigen
  • Passende Bausteine modellieren und Anforderungen prüfen
  • Zusätzliche Risiken behandeln und den Prozess fortschreiben

Beginnen Sie nicht mit allen Bausteinen

Ein wirksamer Einstieg beginnt mit dem Sicherheitsprozess und einem klaren Informationsverbund. Der kostenlose Startcheck zeigt, ob diese Grundlagen bereits tragfähig sind.

Verwendete Quellen

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