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BSI IT-Grundschutz · Strukturanalyse

Strukturanalyse: Den Informationsverbund erfassen, ohne sich im Inventar zu verlieren

Geschäftsprozesse zuerst, Technik danach. So bleibt sichtbar, welche Informationen und Systeme tatsächlich für die Leistung wichtig sind.

9 Minuten Lesezeit · Fachlicher Stand 21.07.2026

Die Strukturanalyse bildet Abhängigkeiten ab

Erfasst werden Geschäftsprozesse, Informationen, Anwendungen, IT-Systeme, Kommunikationsverbindungen und Räume. Die Reihenfolge ist wichtig: Technik wird im Zusammenhang mit der unterstützten Leistung betrachtet.

Ein vorhandenes CMDB- oder Asset-Inventar kann Daten liefern, ersetzt aber nicht automatisch die fachliche Zuordnung und die für den Grundschutz notwendige Granularität.

Gruppierung hält das Modell beherrschbar

Gleichartige Zielobjekte dürfen sinnvoll gruppiert werden, wenn Einsatzart, Konfiguration und Schutzbedarf hinreichend vergleichbar sind. Zu grobe Gruppen verdecken Unterschiede, zu feine Gruppen machen Pflege und Modellierung unnötig teuer.

  • Eindeutige IDs und Objektverantwortliche
  • Bezug zu Prozessen und Informationen
  • Standort und technische Abhängigkeiten
  • Dokumentierte Gruppierungskriterien
  • Review bei wesentlichen Änderungen

Der CSV-Starter schafft eine gemeinsame Struktur

Die Vorlage verbindet Objektklassen, Verantwortungen, Abhängigkeiten und Datenherkunft. Sie ist bewusst schlank genug für den ersten Workshop und offen für einen späteren Toolimport.

Strukturanalyse, Bausteine modellieren und Grundschutz-Check in einem Werkzeug: BSI IT-Grundschutz-Software von KaitoSec

Verwendete Quellen

  • BSI-Standard 200-2 · BSI · Version 1.0 · Oktober 2017
  • Grundschutz-Praxismuster · KaitoSec

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