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Glossar · Business Continuity

Notfallwiederherstellung

Der technologieorientierte Teil der Kontinuität, der IT-Systeme, Daten und Infrastruktur nach einem störenden Ereignis wiederherstellt.

Die Notfallwiederherstellung (Disaster Recovery) umfasst die Fähigkeiten und Abläufe zur Wiederherstellung von IT-Diensten nach einem Ausfall oder einer Katastrophe. Dazu gehören Sicherungen, Failover, Ausweichstandorte und die Schritte, um Systeme und Daten wieder in einen funktionsfähigen Zustand zu bringen.

Sie ist ein Teilbereich der Business Continuity, die breiter angelegt ist und Personen, Einrichtungen und Prozesse einschließt. RTO und RPO sind die zentralen Ziele, die eine Disaster-Recovery-Lösung erfüllen muss.

Notfallwiederherstellung im Überblick

Vier Elemente bestimmen jede Notfallwiederherstellung: die Wiederanlaufzeit (RTO) legt fest, wie lange ein Dienst höchstens ausfallen darf. Der maximal tolerierbare Datenverlust (RPO) bestimmt Sicherungsart und Sicherungsintervall. Der Disaster-Recovery-Plan beschreibt Reihenfolge, Verantwortliche und Kommunikationswege des Wiederanlaufs. Und regelmäßige Tests weisen nach, dass der Plan die Ziele im Ernstfall erreicht.

Im BCMS hängen diese Elemente an der Business-Impact-Analyse: Sie liefert die Zeitvorgaben je Geschäftsprozess, aus denen RTO und RPO der unterstützenden IT-Dienste abgeleitet werden.

Begriffe sind nur dann nützlich, wenn daraus belastbare Arbeit wird.