Lieferkette
Fourth Parties und Konzentrationsrisiken sichtbar machen
Viele scheinbar unabhängige Anbieter hängen von denselben Cloud-, Identitäts-, Netzwerk- oder Softwarediensten ab.
8 Minuten Lesezeit · Fachlicher Stand 21.07.2026
Unterauftragnehmer erzeugen neue Knoten in der Risikokette
Transparenz sollte sich auf die Teile der Lieferkette konzentrieren, die den konkreten Service, relevante Daten oder Wiederanlaufziele beeinflussen. Eine bloße Liste aller Unterauftragnehmer ohne Rolle und Region hilft wenig.
Konzentration ist ein Portfoliorisiko
Die kritische Abhängigkeit wird oft erst sichtbar, wenn Beziehungen gemeinsam betrachtet werden. Mehrere SaaS-Anbieter können etwa denselben Hyperscaler, DNS-Dienst oder Identity Provider nutzen.
- kritische Fourth Parties je Leistung erfassen
- gemeinsame Plattformen und Regionen aggregieren
- Ausfall- und Exit-Szenarien portfolioweit testen
- bewusste Risikokonzentration durch die Leitung akzeptieren
Verwendete Quellen
- Richtlinie (EU) 2022/2555 – NIS2 · EU · 2022
- ISO/IEC 27036-3:2023 – Supply chain security · ISO · 2023
- BSI-Standard 200-4 Business Continuity Management · BSI · 2023
- Lieferanten-, Due-Diligence- und Exitmuster · KaitoSec